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Rezension:Gods of the Stadium / Dieux Du Stade (Gebundene Ausgabe)

Der Starfotograf Tony Duran hat die Schwarz- Weiß Fotos in diesem Bildband bei dem Fotoshooting für die Ausgabe 2010 des berühmten Postkalenders "The Gods of the Stadium" realisiert, der in diesem Jahr sein zehnjähriges Jubiläum feiert. Für diesen Anlass wurden die Spieler des Rugbyvereins Stade Francais Paris und ihre Gäste nackt abgelichtet.

Im Klappentext kann man den Hinweis lesen "Im alten Griechenland hieß es, die Götter seien auf dem Olymp zu Hause: Heute können wir aber vermelden, dass sie ins Pariser Rugbystadion umgezogen sind!" ... und an anderer Stelle besagten Klappentextes "Seinen charakteristischen Stil bringt Duran in Dieux du Stade ein und verwandelt die Athleten in Körperskulpturen."

Um die Glaubhaftigkeit des Werbetextes zu überprüfen, habe ich mich die letzten Stunden in die Bilder vertieft, zuvor wohl noch das knappe Vowort Durans gelesen, indem er seine Gedanken und Motivationen zu dem Projekt skizziert. Allerdings habe ich dann versucht , mir meine eigene Meinung zu den Aufnahmen zu bilden.

Die Männer auf den Fotos sind alle sehr durchtrainiert, gleichwohl sind nicht alle göttlich schön. Duran weiß die Jungs ins beste Licht zu setzen, aber er hat keine Chance den jeweiligen Gesichtsausdruck intelligenter zu gestalten als er faktisch ist. Einige der Nacktaufnahmen wirken ziemlich homophil. Das erinnert natürlich an die Gepflogenheiten im alten Griechenland.

Die nackten Körper sind alle eingeölt, auch die teilweise enthaarten, leicht erigierten primären männlichen Geschlechtsmerkmale, die den Athleten zwar nicht zum Athleten machen, aber zu Recht nicht ausgespaart wurden, weil sie mitunter göttergleiche Ausmaße angenommen haben. Fokussiert werden nicht selten die schönen Oberarme der jungen Männer, während sportlicher Übungen, die atmenberaubend durchtrainierte Gesäßmuskulatur, der Waschbrettbauch und immer wieder Männer beim Laufen . In dieser Pose wirken die Sportler überirdisch attraktiv.

Mir haben die femininen Männer am besten gefallen, weil sie in meinen Augen immer am erotischsten sind. Deren durchtrainierte Körper mit fast weiblicher Hautbeschaffenheit, das androgyne Aussehen machen meines Erachtens den wahren Adonis aus. Doch darüber kann man freilich geteilter Meinung sein. Sehr gut gefallen hat mir die Aufnahme eines blonden Athleten, dessen feuchter Körper im Wind gerade trocknet. Ein schöner Mann, bei dem die Muskelausbildung perfekt, d.h. nicht übertrieben ausgebildet ist.

Sehr schön ist auch ein Foto, auf dem man einen Sportler eine Liegestütze machen sieht. Hier wird das Augenmerk auf die Arm- und Gesäßmuskulatur gelegt. Nicht immer sind die Proportionen ideal. Duran weiß dies geschickt zu kaschieren.

Der schönste aller Athleten ist jener mit dem geheimnisvollen Blick und den wunderschönen vollen Lippen. Ihm nähert sich Duran nur zögerlich, zeigt ihn auch nicht völlig nackt, weil er wohl spürt, dass dessen Aura das nicht zulässt. Dieser Mann ist griechischer Athlet und Liebesgott zugleich.

Wie dieser Athlet heisst können sie der Namensliste im Anschluss an die Bilder entnehmen. Ich möchte den Namen jetzt nicht nennen, sondern Sie bewusst im Ungewissen lassen.

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