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Rezension: Pure- Frank de Mulder

"Frauen sind Gemälde, Männer sind Probleme." (Oscar Wilde)
Obschon ich alles andere als lesbisch bin, liebe ich Fotografien, auf denen schöne Frauen halbnackt oder nackt abgelichtet sind, sofern die Aufnahmen nicht obszön, sondern stattdessen ästhetisch und hocherotisch sind. Leider schrecken viele Frauen vor Bildbänden wie "Pure" zurück. Nicht selten warten sie mit fadenscheinigen Begründungen auf, doch in Wahrheit ist zumeist ein abgründiges Konkurrenzdenken die Ursache für ihr schroffes "Nein". Wenn ich Bücher wie "Pure" rezensiere, hoffe ich stets, dass die ein oder andere heterosexuelle Frau aufgrund meiner Rezension zum Kauf motiviert wird und sich positiv sowie neidlos mit den Bildern auseinandersetzt. Aktaufnahmen müssen nicht zwingend sexistisch sein. Sie können auch erotische Kunstwerke zeigen. Dies ist bei den meisten Fotos von "Pure" der Fall.

Der Fotograf Frank de Mulder hat die Schwarz-Weiß- und Farbfotos "ohne jegliche Verfälschung durch spezielle Kameraeffekte oder komplexe Techniken" erstellt. Mulder hat auf den letzten Seiten die insgesamt 118 Bilder nochmals in kleinem Format aufgelistet und jeweils den Vornamen des Modells, sowie den Ort, wo das jeweilige Foto realisiert wurde, genannt.
Zu den Fotos:

Es ist natürlich unmöglich alle 118 Fotos im Rahmen der Rezension zu thematisieren, von daher werde ich die Bilder hervorheben, die mich am meisten ansprechen.

Eines der Bilder zeigt die blonde Neilla in Namibia. Die Gegend, in der das Foto aufgenommen worden ist, wirkt ziemlich leblos. Die Gräser sind vertrocknet und die flirrende Sonne verdeutlicht, dass es sehr heiß ist. Inmitten dieser Szenerie nimmt man die nackte Neilla wahr. Ihre blonden, langen Haare fließen über ihren formvollendeten Rücken. Man meint, ihre samtweiche Haut fühlen zu können. Diese Frau ist so schön wie Aphrodite. Das beweist auch das Bild, auf dem sie ein Seidentuch in der Luft flattern lässt (das mit Abstand schönste Foto im Buch) und ihre hübschen Apfelbrüste erahnt werden können.

Auf einem anderen Bild liegt die Nackte auf Steinen. Man hat die Möglichkeit ihr Gesicht genauer in Augenschein zu nehmen. Sie hat katzengrüne Augen, schöne, volle Lippen und einige Sommersproßen auf der Nase. Ihr Blick ist der einer Göttin. Sie wirkt unnahbar. Vor solchen Frauen haben Männer zumeist Angst.

Wunderschön sind die beiden Bilder von Neilla, die man von ihr im Himmelbett aufgenommen hat. Sie trägt einen weißen, sehr duftigen Slip. Ihre Körper entspricht dem einer antiken Statue. Von solchen Frauen träumen Männer. Übrigens sehen Neillas Beine überirdisch schön aus. Neilla ist mein Lieblingsmodell. Sie hat das gewisse Etwas, das außer ihr nur Melisa aus Amsterdam und Veronika aus Ghent hat.

Völlig anders ist Elena. Sie ist ein typisches Bettkätzchen. Wirklich süß, mit fabelhaft prallen Brüsten, einem schönen Gesicht, das jedoch kein tieferes Geheimnis birgt. Elena ist anschmiegsam, leistet keinen Widerstand. Mit Frauen wie Elena gehen viele Männer zumeist respektlos um.

Eine tolle Aufnahme ist jene, die Bianca zeigt. Sie steht auf einem kleinen Balkon. Man sieht sie von hinten. Sie trägt weiße Strümpfe, die an Strapsen befestigt sind. An den Füßen trägt sie weiße Highheels, die ihre Beine perfekt formen. Bianca hat einen sehr anmutigen Hintern. Ein Blickfang, ganz klar.

Auf einigen Fotos sind Frauen in schwarzen Korsagen abgelichtet, auf einem anderen trägt eine Frau pinkfarbene, äußerst abtörnende Unterwäsche. Wem soll das gefallen? Eine Augenweide ist Claudia, die man von hinten abgelichtet hat, obschon der Popo nicht so optimal ausschaut, wie jener von Bianca.

Gelungen ist auch das Foto von Gaelle in Merelbeke. Gerel ist nackt. Sie hat eine sehr mädchenhaft, zarte Figur und ein hübsches Gesicht. Auf dem Bild schickt sie sich an, eine Leiter hochzuklettern, die an einem Kirschbaum steht. Paradiesisch.

Empfehlenswert.


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